En la Selva – Im (Ur)Wald

Charapamama. So heißt das Camp von Dona Marlene Soto Ramirez. Sie ist Heilerin und seit über 30 Jahren die Partnerin von Don Agustin Rivas Vasquez, einem der höchstrangigen Heiler Perus.

Beide sind Ayhuasqueros – sie heilen mit Hilfe von Ayhuasca, der stärksten Pflanzenmedizin, die es auf der Erde gibt. Sie nennen sie auch „Mama Ayahuasca“, die Mutter aller Heilpflanzen. Kombiniert mit weiteren Pflanzenmedizinen aus dem Dschungel heilen sie in kraftvollen Zeremonien Menschen, die ihre Hilfe suchen. Die Urwaldpflanzen tragen geheimnisvolle und verheißungsvolle Namen wie Mapacho (heiliger Tabak), Huarmi Caspi, Huayusu, Ojé, Suelda con Suelda, Noni, Malva, Ruda, Una de Gato, Copaiba, Toé, Bonbinsana, Mururé… um nur eine kleine Auswahl zu nennen.

Eine Auswahl der Krankheiten, die die beiden heilen konnten: verschiedene Krebsformen (Magen, Darm, Leber, Uterus, Brust…), Diabetes (sie sagen, dass die Pflanzen Diabetes wirklich heilen, nicht nur die Symptome mildern!), jahrelang bestehende und sehr ausgeprägte Hautkrankheiten (Ulcera, Geschwüre, Psoriasis, Verbrennungen), Rheuma, Artritis, Arthrose, Asthma, Magengeschwüre, Parasitenbefall, Nieren- und Blasenprobleme, Durchfall (immer noch eine große Gefahr hier, vor allem für die Kinder), ausgekugelte Gelenke und verschobene Knochen (mit Boa-Fett!), Fieber, Erkältungskrankheiten, Unfruchbarkeit… Einige der Pflanzen wirken Herz stärkend, Blut reinigend, hormonell ausgleichend (bei Mann und Frau), zyklusregulierend, andere wirken antientzündlich, gegen Bakterien, Viren, Pilze, Protozoen und anderes grausiges Getier, das in oder auf uns leben möchte.

Natürlich haben sie nicht nur körperlich geheilt, sondern auch auf psychisch-mental-emotional-seelischer Ebene. Es kommen immer wieder Menschen zu ihnen, die das Gefühl haben, dass sie nicht ins Leben finden oder nicht ganz in ihre Kraft kommen. Mit Hilfe von Ayahuasca und der anderen Heilpflanzen konnten die beiden auch Menschen helfen, die schwere Traumata in ihrem Leben erlebt haben.

Dabei betonen die beiden immer wieder, dass nicht sie heilen – es sind die Spirits von Mama Ayahuasca und der jeweiligen Heilpflanze(n), die sie hinzuziehen. Daher auch die Zeremonie, in der gesungen wird, um die guten Kräfte zu mobilisieren und um Hilfe für die Heilung zu bitten. All das ist eingebettet in eine tiefe Liebe für Mutter Erde, für die Pflanzen, die Tiere, die Menschen, die Steine, das Wasser, Vater Sonne, Großmutter Mondin, die Sterne, das Universum, Gott – alles hat Seele, alles ist eins und wird entsprechend mit großem Respekt und Wertschätzung behandelt.

Ich habe vier fantastische Wochen bei den beiden verbracht und möchte euch gerne mehr darüber erzählen. Es wird daher in den nächsten ein bis zwei Wochen einen Zoom-Call geben, in dem ich euch mit Bildern, Videos und Liedern mitnehmen möchte in den Regenwald und ins Charapamama-Camp!

So stay tuned – ich verschicke weitere Infos per Newsletter 🙂

Danke an das Rooftop-Restaurant Terazza, in dem ich gerade sitzen und das WLAN benutzen darf 😉 Die Musik hat mich beflügelt, der Maracuyasaft war köstlich und es hat mir viel Freude gemacht, beim Schreiben wieder einzutauchen in die Energie des Urwalds.

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2 Comments

  1. Birgitt Stach

    Liebe Kathrin, du strahlst eine wundervolle Energie aus, zentriert, liebevoll, ganz bei dir, ganz du. Tolle Idee mit dem Zoom call. Ich freue mich sehr. ❤ ♥️ 💜
    Herzensgrüsse Birgitt

    1. Katrin

      Liebe Birgit,
      vielen Dank für deine lieben Worte! Es geht mir auch sehr gut 🙂
      Ich freu mich sehr, wenn du beim Zoom-Call mit dabei bist.
      Liebe Grüße,
      Katrin

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